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Handwerk trifft Wissenschaft für beste Qualität

Sensorik-Projekt mit der TU Dresden

Auch das ist der Dresdner Christstollen: Kurz vor dem Start der Saison drückten die Dresdner Stollenbäcker die Schulbank - beziehungsweise füllten die Seminarräume. Gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden schulte der Schutzverband Dresdner Stollen e. V. interessierte Mitglieder und Stollenprüfer in einem speziell für den Dresdner Stollen entwickelten Sensorik-Seminar. Das Schulungskonzept wurde zusammen mit der Professur für Lebensmittelkunde und Bedarfsgegenstände der TU Dresden sowie der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Sachsen entwickelt.

Die besondere Zusammenarbeit von Handwerk und Wissenschaft ist eine Premiere mit qualitätsvollem Hintergrund: Alle Dresdner Stollenbäcker backen ihre Dresdner Christstollen auf Basis der hohen Qualitätsanforderungen ihres gemeinsamen Verbandes. Einzig Gebäcke, die diesem hohen Anspruch gerecht werden, dürfen das goldene Stollensiegel sowie das EU-Siegel als Echtheitszertifikat tragen. Letzteres kennzeichnet den Dresdner Stollen als EU-weit geschützte geografische Herkunftsangabe. Als Inhaber der Gemeinschaftsmarke »Dresdner Christstollen« vergibt der Schutzverband Dresdner Stollen e. V. diese Siegel und garantiert damit die hohe Qualität sowie die traditionelle handwerkliche Herstellung. Welche Stollen als Original Dresdner Stollen verkauft werden dürfen, darüber entscheidet ein unabhängiges Gremium aus Bäckern, Konditoren und Sachverständigen an insgesamt 17 Prüftagen zu Beginn einer jeden Stollensaison. Prüfer aber auch interessierte Meister und Gesellen wurden nun sensorisch geschult und konnten sich zu den Produktspezifika austauschen.