3 850 Kilogramm Dresdner Stollenglück

25 Jahre Dresdner Stollenfest

Ein Fest im Zeichen des guten Geschmacks, einer einzigartigen Tradition und voller Weihnachtsvorfreude: Gemeinsam mit Gästen aus aller Welt feiern die Dresdner Stollenbäcker heute ihren Dresdner Christstollen und das Handwerk mit einem großen Jubiläumsfest. Bereits zum 25. Mal ist die sächsische Landeshauptstadt im Striezelfieber – beim Dresdner Stollenfest.

Gespannt warteten Bäcker, Konditoren und Besucher erst auf den Star, dann auf die Zahlen des Tages: Inmitten der historischen Kulisse der Dresdner Altstadt auf dem Taschenberg wurde der Riesenstollen schließlich präsentiert und die Maße bekannt gegeben: Die Jubiläums-Ausgabe des XXL-Striezels ist 3,88 Meter lang, 1,81 Meter breit, 94 Zentimeter hoch und bringt ein stattliches Gewicht von 3 850 Kilogramm auf die Waage. Enthüllt wurde der Gigant vom Dresdner Stollenmädchen Lina Trepte, Schirmherrin des Festes, und René Krause, Vorstandsvorsitzender des Schutzverbandes Dresdner Stollen e. V., Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert eröffnete das Fest. 

Auf das Jubiläum freuten sich nicht nur die Stollenbäcker. Schirmherr des Festes ist im Jubiläumsjahr Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Er begleitete die Bäcker und Konditoren des Verbandes heute im großen Festumzug und beim Anschnitt des Riesenstollens auf dem Striezelmarkt. 

ARD und MDR-Moderator René Kindermann feierte heute seine »Stollentaufe«. Erstmals führt er durch das Programm auf beiden Bühnen. Nach der feierlichen Enthüllung am Taschenberg machte sich der Riesenstollen um 11 Uhr, begleitet von Hunderten Bäckern und Konditoren, im großen Festumzug auf den Weg zum Striezelmarkt. Dort wurde er vom Dresdner Stollenmädchen und einem Ehrenmitglied des Schutzverbandes angeschnitten und für einen guten Zweck verkauft.

 Über 500 Teilnehmer gestalteten die 23 Bilder der bunten Parade, die die Geschichte des Dresdner Stollens zeigt. Zudem grüßen insgesamt acht weitere Handwerkerinnungen zum großen Jubiläum: Neben den Schornsteinfegern, Müllern, Klempnern, Tischlern, Fleischern, Räucherkerzenmachern und Metallern sind erstmals auch die Zimmerleute dabei.